Netzwerk

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Auf was sollte man bei der Konfiguration von Netzwerkkarten ganz besonders achten?

Bei der Konfiguration von Netzwerkkarten tauchen einige immer wiederkehrende Probleme auf.  Vor allem bei Netzwerkkarten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten gibt es oft das Problem, dass sich im selben Netzwerk verschiedene Netzwerkkarten unterschiedlich selbst konfiguieren. Daher ist es empfehlenswert, ob diese Einstellungen bei allen Netzwerkkarten gleich sind: "Wahl des verwendeten Anschlusses" -> BNC (=Koaxialkabel) oder RJ-45 ; Übertrgagungsmodus -> Full duplex, Half duplex oder Auto ; "Geschwindigkeit" -> 10 oder 100 Mbit/sek. Wenn Karten auf "Auto" oder "Auto sense" eingestellt wurden, kann es desöfteren vorkommen, dass manche Netzwerkkarten mit dem Übertragungsmodus Full duplex, andere jedoch mit dem Half duplex arbeiten. In diesem Fall ist es besser, alle Karten per Hand richtig einzustellen, Full duplex wäre hierbei vorzuziehen. 

Gigabit Ethernet

Mit Ethernet bezeichnet man die heut am meisten verwendeten Netzwerktypen, welche mit 10 bzw. 100 Mbit /sek laufen. Die neueste und schnellste Entwicklung ist derzeit das Giabit-Ethernet, welches Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit/sek zulässt, es ist also 10mal so schnell wie ein 100Mbit-Netzwerk. Man benötigt ein Cat5-Kabel, genauer gesagt das Cat5e (ein Cat7-Kabel wäre noch mal um einiges besser), sowie taugliche Netzwerkkarten und Hubs bzw. Switches.

TCP/IP Adresse

Das TCP/Ip-Protokoll ist ein weltweit verbreitetes Standard-Protokoll, mit dem die meisten Netzwerke laufen. Wenn man jedoch nur zwei Rechner besitzt ist es nicht vorteilhaft. Beim TCP/Ip-Protokoll hat man zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, ohne die es nicht auskommt. Die Festlegung der IP-Adresse ist dabei auf alle Fälle am Wichtigsten. Dies ist die persönliche Adresse eines Rechners. Es ist im Normalfall so, dass der Rechner beim Anmelden im Netz eine nur vorübergehende IP-Adresse bekommt, die sich nach jedem Systemstart wieder ändert. Wenn man sich ins Internet einwählen möchte ist dies eine empfehlenwerte Einstellung. Für die Zeit in der Sie mit Ihrem Rechner verbunden sind bekommen Sie eine bestimmte IP-Adresse, die jedoch nach Trennen der Verbindung an einen anderen Rechner weitergegeben werden kann. Wenn Sie nur zwei Rechner steht Ihnen allerdings kein Adress-Server zur Verfügung. Windows kann aber in so einem Fall die Adressen auch selbstständig vergeben. Normalerweise ist es aber üblich die IP-Adressen von Hand aus zu vergeben. Vier durch Punkte getrennte Zahlen zwischen 0 bis 255 bilden die IP-Adresse. Die vorderen drei können die Nummer des Netzwerks und die letzten die Nummer eines bestimmten Rechners bestimmen. Ein bestimmter Zahlenbereich ist für kleinere Netzwerke (z.B. im privaten Haushalt) vorgesehen. Die erste Zahl muss 192 sein, die zweite 168, die dritte kann man zwischen 0 und 255 frei auswählen. Eine solche Adresse würde wie folgt aussehen: 192.168.x.y. Zusätzlich zur dritten Zahl sollte man noch erwähnen, dass diese zwar frei wählbar ist, aber mit allen Rechnern im gleichen Netzwerk identisch sein muss, da der jeweilige Rechner mit anderer Zahl dadurch nicht zum vorhergesehenen Netzwerk gehört. Außerdem frei wählbar ist die letzte Zahl, doch hier ist genau anders herum, dass jeder Rechner eine eigenständige Zahl im Netzwerk benötigt. Ein Beispiel eines solchen Netzwerks könnte wie folgt aussehen: Rechner 1 -> 192.168.25.12 ; Rechner 2 -> 192.168.25.34 ; Rechner 3 -> 192.168.25.78. Eine falsche IP-Adressen Vergebung wäre in diesem Beispiel der Fall: Rechner 1 -> 192.168.67.31 ; Rechner 2 -> 192.168.98.35 ; Rechner 3 -> 192.168.56.12. Die Zahlen 0,254 und 255 sollte man jedoch nicht als Rechennummer vergeben, da diese Sonderfuntkionen besitzen, wie z.B. alle Rechner im Netzwerk gleichzeitig anzusprechen. Man muss neben der IP-Adresse auch noch angeben welche einzelnen Stellen das Netzwerk, und welche hingegebn den einzelnen Rechner im Netzwerk bezeichnen. Dafür gibt es die Subnet-Mask, welche nur die Werte 0 und 255 enthält. Bei den oben genannten Adressen ist diese Subnet-Mask immer 255.255.255.0. Die ersten drei Zahlen bilden das Netzwerk und die letzte Zahl bestimmt die Nummer eines bestimmten Rechner im Netzwerk. Andere Arten von IP-Adressen mit anderen Zahlen für die Netwerknummer und einer anderen IP-Adresse gibt es auch noch. Mit diesen kann die Verbindung ebenfalls funktionieren, empfehlenswert ist jedoch, die genormten Adressen für private Netzwerke zu verwenden, da es mit diesen keine Kompatibiltätsprobleme gibt. Bei nur zwei Rechnern ist diese Konfiguration sehr aufwendig, wobei das TCP/IP keine Vorteile bringt, deshalb benötigt man ein simpleres Protokoll. Wenn man TCP/IP auswählt, kann es passieren, das das Einloggen ins Internet nicht mehr funktioniert. Dies ist der Fall, da man dafür eine variable IP-Adresse bneötigt. Es ist dabei sicherzustellen, dass die Konfiguration der Internet-Wählverbindung nicht die festen IP-Adressen enthält, sondern eingestellt ist auf das Beziehen deiner vorübergehenden IP-Adresse von einem Adress-Server.

Wie kann ein Netzwerk beschleunigt werden?

Eine wichtige Maßnahme wäre das Umsteigen auf ein schnelleres Verbindungssystem. Die langsamste Verbindung ist ein serielles Kabel, ein paralleles Kabel ist schon ein wenig schneller, ein 10Mbit-Netzwerk ist um einiges schneller und ganz viel schneller ist letztendlich das 100Mbit-Netzwerk. Wenn man bei der Anschaffung schon bestimmte Vorkehrungen getroffen hat, dann  kann man seine 10Mbit-Netzwerkkarte sehr einfach auf eine 100Mbit-Karte aufrüsten. Es reicht den Hub durch ein schnelleres Gerät zu ersetzen, wenn z.B. Ihre Netzwerkarten und Kabel schon 100Mbit tauglich sind und Sie aber anfangs nur ein 10Mbit-Hub gekauft haben. In gewissen Maße beschleunigt Switch statt Hub das Netzwerk ebenfalls.  Es gibt aber auch einige gute Möglichkeiten, die Verbindungsgeschwindigkeiten ein wenig zu verbessern. Um dies zu ermöglichen benötigt man eine optimale Konfiguration, die aktuellsten Treiber für die Komponenten, aktuelle und empfohlene Programme oder spezielle Netzwerkbetriebe statt der normal in den Rechner eingebauten Netzwerkkomponenten. Wenn man überflüssige Netzwerk-Protokolle entfernt, kann man noch mal etwas an Geschwindigkeit gewinnen. Normalerweise werden die Protokolle während der Installation an alle Komponenten gebunden, daher ist es empfehlenswert , alle Bidungen an überflüssige Komponenten auszuschalten. Sinnlos wäre es z.B., dass man das IPX/SPX-Protokoll an den DFÜ-Adapter bindet, wenn man eine Internet-Verbindung herstellen möchte, die nur mit TCP/IP arbeiten. Wenn das Netzwerk mit einem anderen Protokoll läuft, musss TCP/IP nicht an die Netzwerkkarte gebunden sein. So kommen sich die Protokolle nämlich nur in die Quere. In kleineren Netzwerken ist IPX/SPX sogar meistens ein bisschen schneller als TCP/IP. Somit kann auch durch die Aufstellung der Geräte ein kleiner Geschwindigkeitsvorteil erreicht werden. Grundsätzlich kann eine Verbindung jedoch nicht schneller arbeiten als die beteiligten Festplatten. Eine schnellere Verbindung ist somit sinnlos, wenn die Verbindung nicht schnell genug ist. Als Versuch kann man z.B. eine Verbindung über ein paralleles Kabel mit dem WindowsCommander installieren und eine Datei von >1 MB in beide Richtungen übertragen. Man wird dabei öfters feststellen, dass die Übertragung in eine der beiden Richtungen ein wenig schneller ist. Der Grund dafür ist, dass der eine Rechner eine schnellere Festplatte besitzt und dadurch natürlich auch beim übertragen von Dateien schneller ist. Schneller laufen, als die Quelle, welche die Daten überträgt und als das Ziel Sie annimmt, kann die Verbindung nicht. Wenn nun von Dateien von einem schnellen Rechner auf einen langsamen überträgt, kann es zu Staus kommen. Wenn man wiederrum von einem langsamen auf einen schnellen Rechner lädt, kann der schnelle Rechner die bei ihm ankommenden Daten auf jeden Fall annehmen. Eine andere Anordnung kann so also unter Umständen, den gesamten Verbund schneller machen, egal welche Verbindungsmethode gewählt wurde. Allzu große Geschwindigkeiten kann man mit diesen genannte Methoden allerdings nicht erreichen.